Not Scientists (FR) // Pointed (DE)

Kulturgruppe e.V. präsentiert:

Fr. 12.10.18 | Forum Bielefeld, Meller Straße 2, 33613 Bielefeld

Einlass: 20.30 h – Nur Abendkasse

Not Scientists (FR / Lyon)

Die Band Not Scientists ging Ende 2013 aus den Uncommonmenfrommars und No Guts No Glory hervor. Nach einer EP, einer 7“ und dem Debütalbum „Destroy To Rebuild“ erscheint im April 2018 ihr zweiter Lomgplayer „Golden Staples“ in einer Koop zwischen Kidnap Music und Rookie Records.
Das Album wurde von Santi Garcia in den Ultramarinos Costa Brava Studios aufgenommen. Not Scientists trafen Santi auf ihrer letzten Spanientour und er lud sie in sein Studio ein. Die inspirierende Umgebung und Santis große Erfahrung als Produzent ermutigten die Band, mit neuen Sounds zu arbeiten und auch beim Songwriting andere Wege zu gehen. Ihre musikalischen Einflüsse reichen von Buzzcocks über The Thermals bis zu Hot Water Music und Superchunk. Die Franzosen haben sich mit „Golden Staples“ offensichtlich vom Einfluss amerikanischer Pop-/College-Punkbands emanzipiert. Wer eine Sortierhilfe braucht, nennt den Sound Melodic Post-Punk, Powerpop oder Indie.

Not Scientists bei bandcamp und bei facebook

Pointed (Bielefeld & Aachen)

Pointed aus Bielefeld und Aachen machen melodischen Punk, der Pop-Punk genannt werden könnte, wenn er nicht so ungeschliffen daher käme. Bass und Gitarre spielen lebensbejahende bis melancholische Melodien, die von zackigen drums getrieben und dynamischen Wechselgesängen getragen immer nach vorne gehen. Pointed erzeugen so kurzweilige energiegeladene Songs, die kompromisslos zum Punkt kommen und dabei nur selten die zwei Minuten Marke überschreiten.
Mitte 2018 haben Pointed ihr Debut, ein acht Songs und dreizehn Minuten starkes Tape, released und erste Shows mit Bands wie RVIVR und Hysterese gespielt.

Pointed bei bandcamp und bei facebook

Slim Cessna’s Auto Club // Dad Horse Experience

Die Kulturgruppe feiert 35jähriges – Slim Cessna´s Auto Club feiert 25jähriges – Zusammen feiern wir 60jähriges !

Fr. 22.06.18 | Forum Bielefeld, Meller Straße 2, 33613 Bielefeld

Einlass: 20.30 h | VVK: 14,00 € (zzgl. VVK-Gebühr) – AK: 17,00 €

Slim Cessna’s Auto Club (Denver, Colorado) & Dad Horse Experience (Bremen)

Eine außergewöhnliche Band, eine außergewöhnliche Geschichte. Slim Cessna’s Auto Club, das Sextett aus Denver, Colorado, sind seit 25 Jahren dabei. Rückblende: Orange Blossom Festival, Pfingsten 2011. Laut Pressemitteilung des Bookers und verschiedener, teils recht seriöser Quellen (u.a. No Depression, Spin) sowie Augen- und Ohrenzeugen, die beste Live Band der USA, wenn nicht des Universums. Skepsis angesichts solcher Worte.
Klar, es gibt 16 Horsepower Connection (David Eugene Edwards war einst Mitglied und Wovenhand, Drummer Ordy Garrison über 15 Jahre im Auto Club), aber die beste Live Band der USA?
Dann kommen die sechs Gestalten auf die Bühne, und was danach passiert geht in die Annalen der an Höhepunkten wahrlich nicht gerade armen Historie des Festivals als nicht mehr zu toppen ein. Elektrisierend von der ersten Sekunde, Genie und Wahnsinn zu einer unschlagbaren einzigen Macht vereint, brilliante Musiker, zwei der charismatischsten Sänger, die man sich vorstellen kann -nein- man kann sich diese beiden nicht vorstellen, was bei SCAC auf der Bühne passiert ist selbst für den Musikprofi, der abertausende hochklassige Konzerte gesehen hat, nicht vorstellbar, sondern nur mit eigenen Augen verifizierbar. „Well, he was the founder of the first Baptist Church…“ Also Skepsis weicht allgemeiner Begeisterung und Begeisterung schlägt um in den Willen, zu missionieren, zu missionieren für eine Band, die es schlicht verdient hat, dass alle, Alle, ALLE sie hören, sie sehen und sich selber ein Bild machen können. Denn: hinter dem Faszinosum Slim Cessna’s Auto Club steckt weit mehr als eine famose Bühnenshow; in einem Wort zusammengefasst: Substanz. Brilliante Musiker, hatten wir schon. Zwei charismatische Frontmänner (Slim Cessna und Munly Munly) wurden auch schon erwähnt. Drei weitere Zutaten machen den Kuchen erst rund: Musik, Songs und Songtexte. Die Musik des Auto Club als „Alt. Country“ zu bezeichnen, griffe zu kurz. Slim Cessna’s Auto Club fungieren wie ein Prisma, das die einzelnen Bestandteile amerikanischer Musik in seine Einzelteile zerlegt und neu zusammen setzt, so dass längst assimilierte Traditionen prominent zum Vorschein kommen, seien es jiddische Einflüsse („Boom Magalina Hagalina Boom“), Gospel („Children of the Lord“, „Hallelujah Anyway“), osteuropäisches („He, Roger Williams“), Southern Voodoo Twang („Cold, Cold Eyes“), klassische Country-Balladen („Jesus Christ“), Balkan Beat wie in den wahnwitzigen und treibenden Tracks „Cranston“ und „That Fierce Cow“, klassischem Denver Gothic Country Sound („This is How We Do Things in the Country“) über psychedelischen Westcoast („Mark of Vaccination“) bis hin zum Post-New Wave Noise Rock des monumental-apokalyptischen „Jesus is in My Body, But my Body has Let Me Down“, alles kommt zum Vorschein und trotz dieser riesigen Bandbreite bleibt der Sound immer unverwechselbar Slim Cessna’s Auto Club.

Dann: Songs. Einen guten Song muss man schreiben können. Er kann vielerlei Gestalt haben, er sollte aber durchdacht sein, einer Dramaturgie folgen, sich aufbauen, am besten mitreißen und einen im Idealfall nicht mehr loslassen. Slim Cessna’s Auto Club haben diese Songs. Reichlich. Mit Melodien für die Ewigkeit, mit Schärfe, mit einer Prägnanz und Wucht, aber auch Suspense, SCAC setzen all dies souverän ein, nahezu perfekt auf den Punkt, ohne den Songs etwas von ihrer oft urtümlichen, rohen Kraft zu nehmen. „…and it’s not just the first Baptist Church…“ Dann: Texte. Niemand in den USA hat auch nur annähernd einen ähnlichen Kosmos an Geschichten und Charakteren erschaffen. Dinge, die aus dem Kollektivgedächtnis verdrängt werden, Geschichten, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen werden mit einem ganz feinen, rabenschwarzen Humor erzählt. Fiebrige apokalyptische Visionen ebenso wie der alltägliche Wahnsinn religiöser Eiferer. Man möchte nicht dort wohnen, wo die Geschichten stattfinden, weder in „Cranston“ oder in dem Ort, wo „This is how we Do Things in the Country“ spielt (nebenbei dem vermutlich besten Song aus Sicht eines Mörders seit dem „Country Death Song“ der Violent Femmes), noch möchte man Gestalten wie Mr. Beerbohm („Hallelujah Anyway“) begegnen und wer behauptet, diese seien alle frei erfunden, der möge bitte mal das rurale, tief gläubige Amerika der Backwoods des Bible Belt besuchen… „You see: It’s the first Baptist Church in America!“ Slim Cessna’s Auto Club sind eine einzigartige Band, bei der vieles zusammenkommt: Überragende Songs, mitreißende Musik, grandiose Live Shows, zwei der charismatischsten Frontmänner und eine instrumental hervorragende Band. Slim Cessna’s Auto Club haben in den letzten zwei Dekaden von Rodeos, großen Open Airs bis zu kleinsten Punk-Schuppen alles gespielt, zusammen mit Acts wie Johnny Cash, den Melvins, 16 Horsepower, den Violent Femmes, Throwing Muses, Morphine oder Joe Diffie die Bühne geteilt. Und sie haben noch jeden Saal oder Festival Ground zum Kochen gebracht.
Sie veröffentlichen Ihre Platten bei Alternative Tentacles und haben eine Werkschau bei Glitterhouse erscheinen lassen.
„This is the Band that plays the bar at the end of the world.“ (Jello Biafra/Dead Kennedys)

Slim Cessna’s Auto Club

 

Dad Horse Experience

At the age of 40 Germany-based DAD HORSE OTTN started playing music on a tenor banjo given to him as a gift. Drawing inspiration from Appalachian music and the abysses of his soul, he invented a genuine mixture of country gospel, singer / songwriter, punk rock, and oompah-pah polka labeled as „Keller-Gospel.“
Under the moniker THE DAD HORSE EXPERIENCE he started touring and since 2008 he’s been travelling the world as a One-Man-Gesamtkunstwerk. Singing his mysterious and otherworldly songs with banjo, mandolin, bass-pedal, and kazoo, he tells bizarre and twisted stories about guilt, redemption, and the merchandise tables of heaven.
With his thick German accent and decidedly original take on Americana, he could gain a respectable fan base worldwide, especially in the United States, home of country and gospel. After his song „Gates of Heaven“, about a man requesting admittance to heaven to see his late mother, has been featured on a sampler by dark roots label Devil’s Ruin Records, the song became a kind of anthem for the Muddy Roots scene, which appreciates traditional bluegrass and folk as well as noisy punk rock. With its hefty refrain, „Lord, I’m a badass motherfucker / But won’t you please let me in?“ this quirky gem is sung widely around campfire parties in West Virginia to Indie rock festivals in California. The song is close to becoming part of the Great American Songbook.

Dad Horse Experience bei facebook

Powder for Pigeons // H¥ENA

Kulturgruppe e.V. präsentiert:

Fr. 27.04.18 | Forum Bielefeld, Meller Straße 2, 33613 Bielefeld

Einlass: 20.30 h – Nur Abendkasse

Powder for Pigeons (DE-AU) & H¥ENA (Bremen)

Das Power Duo mit dem australischen Sänger und Gitarristen Rhys und Schlagzeugerin Meike aus dem Ruhrpott wurde 2013 im staubigen Outback von West Australien gegründet. Seitdem touren die beiden jedes Jahr kreuz und quer über die Club- und Festivalbühnen Europas, wie letztes Jahr u.a. mit Monster Magnet.

Wer die beiden live erlebt, kann kaum glauben, dass es sich hier nicht um eine 5-köpfige Band, sondern um ein Duo handelt, das mit wuchtigen Riffs und kraftvoll treibenden Drums einen derart gigantischen Sound entwickelt, dass es nur so bebt. In Kombination mit Rhys’ melodischem Gesang und frischen Songarrangements lässt sich das Ganze stilistisch irgendwo zwischen groovigem Schmuddelrock und erdigem Punk-Grunge-Metal einordnen – direkte Einflüsse von 90er Ikonen wie z.B. Helmet, Queens of the Stone Age, Monster Magnet, Faith no more sind dabei absolut unverkennbar.

Jedes Jahr verbringt das 2013 in Las Vegas verheiratete Power Duo die Wintermonate im australischen Busch, wo gewöhnlich ein neues Album geschrieben, aufgenommen und in kompletter Eigenregie produziert wird. Ihr fünftes und brandneues Album »LAY IT ON« werden sie dieses Jahr auf Tour bringen und es auf den europäischen Bühnen mit einem energischen Live Set mal wieder ordentlich krachen lassen.

Supportet werden sie vom BluesPunk / DirtyRock-Duo H¥ENA aus Bremen (eine Hälfte der Band »Monolith«). Fans von Turbonegro, King Gizard & The Lizard Wizard, Beastie Boys & Queens Of The Stone Age werden ihre helle Freude an ihnen haben.

Powder for Pigeons bei bandcamp | H¥ENA bei facebook

 

Powder for Pigeons

 

H¥ENA

Dukes of Hamburg // Catch As Catch Can

Kulturgruppe e.V. präsentiert:

Fr. 11.05.18 | Forum Bielefeld, Meller Straße 2, 33613 Bielefeld

Einlass: 20.30 h – Nur Abendkasse

Dukes of Hamburg (Bielefeld)

Deutschlands Beatband Nr. 1, „The Dukes of Hamburg” sind die 60er Jahre pur. Outfit, Sound und Equipment sind eine Zeitreise zurück in die Sixties. Die Songs kommen von den Lords, Rattles, Easybeats und Pretty Things. Bei Konzerten in ganz Europa und den USA (wo sie ursprünglich gegründet wurden) haben „The Dukes of Hamburg” ihre Sixties-Show präsentiert und das Publikum begeistert.

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Catch As Catch Can (Kassel)

Catch As Catch Can. Das ist Surf, das ist Garage und das ist Trash. Mit Reverb auf Anschlag, treibendem Schlagzeug und Gesang, der gerne mal übersteuert. Das Ganze klingt dann nicht zu hart aber wild, nicht zu catchy aber ziemlich eingängig und insgesamt sowieso eher nach Sandstrand als nach Nordhessen.
Vier Jungs aus Kassel wollen Musik, die nach Geschrammel klingt und dass euch nach dem Konzert die Ellenbogen weh tuen. Catch As Catch Can ist der Soundtrack zum Bier verschütten.

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Bone Man // Schädel

Kulturgruppe e.V. präsentiert:

Fr. 16.03.18 | Forum Bielefeld, Meller Straße 2, 33613 Bielefeld

Einlass: 20.30h – Nur Abendkasse

Bone Man (Kiel) & Schädel (Bi)

BONE MAN ist eine Psychedelic-Rock-Band aus Kiel. Das Trio wurde in Zeiten allumfassenden jugendlichen Zorns gegründet und hat sich seither mit all den menschlichen Absurditäten beschäftigt, denen man in einer Welt irdischen Wohlstandes und geistiger Armut fortwährend ausgesetzt ist.
Während es bei ihren Liveshows meist brachial zugeht und einige Gitarren dem Exzess zum Opfer fielen, wissen BONE MAN musikalisch auch durch Melancholie und verkappte Folkelemente zu überzeugen.
Seit 2009 ist BONE MAN beständig auf Tour durch Europa, darunter Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Tschechien, Polen, Belgien, Niederlande, Österreich und Italien. Während der zehnjährigen Bandgeschichte wurden insgesamt 9 Tonträger herausgebracht: ein Demoalbum, eine EP, drei Split-Releases, eine Single und drei Full-Length-Alben auf Vinyl und CD.
Das neueste Werk „III“ ist am 22. April 2017 bei „Pink Tank Records“ erscheinen. Hier geht es um rohen Fuzzrock, Wut, menschliche Unzulänglichkeiten, den geistigen Abgrund und die innere Sumpflandschaft. Zur Hölle damit!

Supportet werden Bone Man von SCHÄDEL (Bi) : Instrumental. Gitarre, Bass, Schlagzeug. Laut. Leise. Vertrackt. Stumpf. Krach. Wohlklang. Böse. Lieb. Vor allem Ernst. Bis er platzt.

Bone Man

 

Schädel

Nachtflohmarkt

Freitag, 9. Februar 2018 – Forum Bielefeld

 

Einlass: 20.00

Ende: 24.00

mit Rahmenprogramm!

 

Ja! Es ist endlich wieder soweit! Alle Stände sind verlost, alle Keller, Dachböden, Schränke und Regale sind entrümpelt. Alle Taschen, Kartons, Kisten und Roll- und Überseekoffer gepackt und der Tapeziertisch, an dem am Freitag wieder die entscheidene Schraube fehlen wird, steht bereit.

Wir freuen uns auf den schönsten Nachtflohmarkt von mindestens ganz Bielefeld mit euch. Wenn alle kommen, die auf Facebook schon zugesagt haben, wird es seeehr kuschelig im FORUM.

 

Bis dann, eure Kulturgruppe

Russendisko

RUSSENDISKO – Das Original – Mit WLADIMIR KAMINER und KLUB 40°

Freitag, 19.01.18 – Forum Bielefeld

Beginn: 22.00 – open end
Eintritt: 5,– Euro

Ursprünglich war Russendisko ein umgangssprachlicher Begriff für Tanzlokale (Diskotheken), deren Besucher überwiegend Russen sind oder aus Russland oder der früheren UdSSR stammen. Der Begriff aus der russischen Kultur in Deutschland hatte zunächst eine abwertende Bedeutung.

Der Journalist und Autor Wladimir Kaminer, selbst Migrant, hat durch seine Projekte und Veröffentlichungen ein positiv besetztes Event und eine ganze Musikrichtung entstehen lassen. Im Jahr 2000 veröffentlichte Kaminer einen Band mit Kurzgeschichten unter dem Titel Russendisko. Die Geschichten schilderten seine Emigration aus Russland, seine Anfangsjahre in Berlin wie auch den Versuch anderer Einwanderer, in der deutschen Gesellschaft zurechtzukommen. An den erfolgreichen Titel anknüpfend, initiierte Kaminer gemeinsam mit Yuriy Gurzhy (der auch in der Musikgruppe RotFront aktiv ist) im Berliner Café Burger eine sehr erfolgreiche regelmäßige Tanzveranstaltung unter diesem Titel. Dabei stellen sie unterschiedlichste Musik von Bands vor, die aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion stammen und in Westeuropa weitgehend unbekannt sind. Gelegentlich ist Kaminers und Gurzhys Veranstaltung auch außerhalb Berlins zu Gast. Zum nunmehr zehnten Mal wird Wladimir Kaminer nach seiner Lesung im Ringlokschuppen das FORUM zur Russendisko umkrempeln. Wir freuen uns schon.

Klub 40º ist ein ostwestfälisch-osteuropäisches DJ-Kollektiv. DJ-kа Partyzanka, DJka Karinina, M.C. Benчik, DJ Iggy Popov und DJ Beat Funk machen Alternatives aus Osteuropa hörbar und fordern mit Russky Rok, Polski Punk & Polka, Balkan-Brass und Skythen-Ska zum Tanzen auf.

www.russendisko.de
www.wladimirkaminer.de
www.spiegel.de/kultur/musik/russendisko
www.klub40grad.de

Angelika Express

Kulturgruppe e.V. präsentiert:

Fr. 15.12.17 | Forum Bielefeld, Meller Straße 2, 33613 Bielefeld

Einlass: 20.30h, VVK 12,– Euro (zzgl. VVK-Gebühr) | AK: 15,– Euro

Angelika Express (Köln)

 

Angelika Express

Am 17. November erschien Letzte Kraft voraus das neue, kämpferische Album der legendären Kölner Indie-Punks.

Fast ein Comeback: die Band, die sich ein Jahrzehnt selbst managte, wurde vom arrivierten Label Unter Schafen gesignt, wo man begeistert die hitverdächtigen Album-Demos aufgespürt hatte.

Bei aller Gassenhauerigkeit gehen die Angelikas im Katastrophenjahr 2017 ungewohnt ernste Wege, weg vom Hedonismus-Kult früher Jahre, hin zu soziopolitischer Dringlichkeit. Viele Texte drehen sich ums (Über-)Leben in einer marktkonformen Welt und die Kapriolen, die der Einzelne in der Konkurrenzgesellschaft schlagen muss. Und dem grassierenden Nationalismus-Schwachsinn schleudern die Angelikas mit Geboren in der BRD eine unwiderstehliche Anti-Hymne entgegen.

Prominente Kollegen kamen für dieses starke Album ins Studio: Jörkk Mechenbier von Love A und Suzie Kerstgens von Klee liefern wunderbare Duette mit Sänger Robert Drakogiannakis. Auch Frank Spilker von Die Sterne schaute für ein Gesangs-Cameo vorbei.

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