Konzert mit Gewalt // Halb aus Plastik

Freitag 10.04.2026
Einlass 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr

Hardtickets wie immer erhältlich im Kooky Record Shop, Arndtstraße 36 und im Forum an der Theke (hier nur während einer Veranstaltung). Bitte beachtet, dass auf Veranstaltungen der Kulturgruppe nur Barzahlung möglich ist.
Online: www.tixforgigs.de/Event/70363

Gewalt

»Wir kommen, um euch zum Tanzen zu bringen und euren Geist zu beflügeln.« Die 2016 in Berlin gegründete Band Gewalt machte sich mit elf 7-Inch-Singles auf verschiedenen Labels schnell einen Namen. Ihr Debütalbum Paradies erschien 2021 als LP und Boxset (LP & Buch) beim Hamburger Label Clouds Hill. Ihr 2024 ebenfalls bei Clouds Hill erschienenes Nachfolgealbum DoppeJdenkt festigte ihren Status als einflussreichstes deutsches Avantgarde-Projekt. Gewalt hat im Laufe ihrer Karriere über 250 Konzerte weltweit gespielt, tourte durch Deutschland, Europa, USA, Mexiko und Großbritannien. 2018 lud sie der Weltstar Jack White ein, ihn auf seiner Tour in Deutschland zu supporten. Später teilten sie die Bühne mit internationalen Acts wie den Raveonettes, Fat White Family, Tricky und White Hills. 2025 tourten sie durch Mexiko und die USA. Auf Einladung von Jake Garcia von The Black Angels spielten sie im 13th Floor in Austin, Texas, und auf Einladung von Oliver Ackermann von APTBS drei Shows beim New Colossus Festival in New York City.

Halb aus Plastik

Halb Aus Plastik sind fünf Typen aus Münster, die Punkmusik spielen. Ihr Sound ist eine Mischung aus den unterschiedlichen musikalischen Hintergründen der einzelnen Mitglieder. Melodisches trifft auf Krach. Harmonie trifft auf Chaos. Auf ihrem aktuellen Album »…halb Beton« verpacken sie allerlei persönliche und umweltbedingte Krisen in 15 Songs im altbewährten HAP-DIY-Stil. 


Kryp Tonight Crew

Freitag 08.05.2026
Einlass 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr

Eintritt: 12 Euro – Nur Abendkasse!
Bitte beachtet, dass auf Veranstaltungen der Kulturgruppe nur Barzahlung möglich ist.

Kryp Tonight Crew

Die Kryp Tonight Crew aus Bielefeld bringt bekannte Hits und vergessene One-Hit-Wonder zurück – unplugged, handgemacht und mit Herz. Neben Akustikgitarre, Basspedal und Cajon können dabei auch, je nach Anlass, Instrumente wie Akkordeon, Ukulele oder auch die gute alte Blockflöte zum Einsatz kommen.

Vor allem gehört bei der Kryp Tonight Crew die Bühne aber auch dem Publikum. Mikro frei für alle, die schon immer mal ihren Lieblingssong live performen wollten – ob geübter Bühnenprofi oder Badewannen-Sopran: such dir aus ca 75 Songs deinen Favoriten aus, schnapp dir das Mikro und los gehts. Die Band begleitet und unterstützt dich und das Publikum feiert mit.


Pales // Hear Me Out

Samstag 12.06.2026
Einlass 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr

Hardtickets wie immer erhältlich im Kooky Record Shop, Arndtstraße 36 und im Forum an der Theke (hier nur während einer Veranstaltung). Bitte beachtet, dass auf Veranstaltungen der Kulturgruppe nur Barzahlung möglich ist.
Online: www.tixforgigs.de/Event/71695

Pales (FR)

Foto: Kévin Besse

»Expect the unexpected« Das Motto von Tomi Ungerer, dem enfant terrible aus Straßburg, scheint wie für Pales geschrieben zu sein. Die Band sprengt jede Genreklassifizierung mit einem rohen und viszeralen Stil, in dem Post-Punk, Noise und Pop in einer klanglichen Schlacht aufeinanderprallen. Auf der Bühne wirkt die Band unaufhaltsam und atemlos und stößt ständig an die Grenzen des Chaos. Der Sound trifft, hypnotisiert, löst Krämpfe aus, weckt den Geruch von Säure, Kosmetika und verbranntem Gummi. Pales choreografiert Schatten und Romanzen einer neuen klanglichen Jugend, die sich in deinen Kopf schleicht und ihn nie wieder verlässt. Ihre neueste EP »CRUSH« erschien im Februar 2025.

 »While aggression is the driving force of Crush, PALES also weave in moments of dark, off-kilter pop sensibility, making the record not just a brutalist statement, but a dynamic and unpredictable listen. Their evolution from post-punk to this unhinged yet refined sonic identity marks a bold reinvention, proving PALES are unafraid to break barriers in pursuit of their sound. In all, Crush refuses to be tamed. It’s a soundtrack to destruction and desire in equal measure. If their debut hinted at potential, Crush sees a band willing to push themselves and their audience to the limits.« (Review, The Daily Music Report)

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HEAR ME OUT (BI)

Foto: Malte Michels

Hear me out, gegründet Ende 2021 in Bielefeld, ist eine queere Band, die sich zwischen Post-Punk und Dark Indie Rock bewegt, mit Einflüssen aus New Wave und Punk. Prägend sind 80s Post-Punk Bands wie The Cure und aktuelle Bands wie Placebo und Fontaines D.C. Durch die Kombination von melodischen Gitarren, analogen Synthesizern und energischem Gesang schafft die Band eine intensive und mitreißende Atmosphäre.

Die Band lebt ihre Liebe zur Live-Musik und schreckt nicht davor zurück, sich emotional und verletzlich zu zeigen. Sie bezieht klar Stellung gegen jegliche Form von Diskriminierung und strebt danach, Sichtbarkeit für die queere Community zu schaffen. Ihre Musik verbindet Altes und Neues und öffnet auch einem jungen Publikum die Tür zum Post-Punk. Nachdem die Band im April 2024 mit ihrer Debüt-EP »Permanent Thoughts« einen kohärenten Sound definierte, folgte im September 2025 mit ihrem Debütalbum »SUMMER« – das bislang ambitionierteste Projekt.

Irgendwo zwischen Melancholie, Empowerment und Kontrollverlust bewegt sich ihr neuer Sound, der auch mal mutig und experimentell ist, ohne an Eingängigkeit zu verlieren. War die EP inhaltlich noch eine persönliche Verarbeitung der eigenen Welt, wagt die Band mit dem Album einen radikalen Perspektivwechsel zu kollektiven Ängsten, Weltschmerz und der Suche nach einem neuen Miteinander am Abgrund.

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Dead Bob // BITE. // The Trash Templars

Samstag 27.06.2026
Einlass 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr

Hardtickets wie immer erhältlich im Kooky Record Shop, Arndtstraße 36 und im Forum an der Theke (hier nur während einer Veranstaltung). Bitte beachtet, dass auf Veranstaltungen der Kulturgruppe nur Barzahlung möglich ist.
Online: www.tixforgigs.de/Event/73267

Dead Bob (CAN)

Dead Bob ist die Solo-Inkarnation von John Wright, dem Schlagzeuger der langjährigen und legendären, aber inzwischen aufgelösten Punkrock-Band No Means No. »Life Like«, eigentlich ein NMN-Cover, ist der Titeltrack des ersten Albums, das John alleine veröffentlicht hat. Aufgenommen und produziert von John in der Wildnis von British Columbia, umspannt das Material dieses Albums mehrere Jahrzehnte und es schlummert noch viel mehr davon in den Archiven…

Obwohl es hauptsächlich von John geschrieben und eingespielt wurde, kann er nicht den ganzen Ruhm für sich beanspruchen, da er die Hilfe von mehreren Freunden in Anspruch genommen hat, um das Album fertigzustellen. Byron Slack (Invasives), Kristy Lee Audette (Rong), Ford Pier (Ford Pier and the Vengeance Trio, DOA, Roots Round up, Junior Gone Wild, Rheostatics), Selina Martin, sein Sohn Aidan Wright, sowie mit Bruder Rob am Schreibtisch.

Wie nicht anders zu erwarten, sind die Songs kohärent, entziehen sich aber jeder Schublade. Daher ist das „Genre“ schwer zu beschreiben, aber eines ist klar: Man sollte es nicht leise hören! Laut spielen und genießen!

BITE. (MS)

BITE. sind: Florian (Gitarre, Background-Gesang) und Julian (Drums, Gesang). Das Duo hat sich im Herbst 2018 in Münster mit dem Ziel gegründet, einfach, aber möglichst effektiv viel Energie freizusetzen und den Alltag damit beiseite zu schieben. Vielleicht haben wir ein bisschen den Vibe von Bands wie Gilla Band, Idles, ’68, Pissed Jeans, Whores oder Metz. Oder anders gesagt: krachender, explosiver Rock/Punk.

The Trash Templars (BI)

Einst ein Mythos und jetzt wilde, raue Realität. Schon seit 2010 in den deutschen Clubs unterwegs, sind die Bielefelder Trash Templars immernoch ein echter Geheimtipp wenn es um treibenden Garage-Punk mit 60s Einflüssen geht. Dabei hat sich die Band durch ihre wilden und energiegeladenen Liveshows über die letzten Jahre bereits einen soliden Ruf fernab aller ausgelatschten Szene-Pfade erspielt.

Angefangen als reine 60s Garage-Coverband lösen sich die vier Trash-Missionare seit langer Zeit mehr und mehr von den Teenage Shutdown und Nugget-Klasikern und setzen auf Songs aus der eigenen Feder, die sich hinter den gecoverten 60s-Perlen in keinster Weise verstecken müssen!


Konzert mit Arcane Allies // Zement

Freitag 13.03.2026
Einlass 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr

Hardtickets wie immer erhältlich im Kooky Record Shop, Arndtstraße 36 und im Forum an der Theke (hier nur während einer Veranstaltung). Bitte beachtet, dass auf Veranstaltungen der Kulturgruppe nur Barzahlung möglich ist.
Online: www.tixforgigs.de/Event/70888

Arcane Allies

ein minimalistisches Krautrock-Trio mit hypnotischem Sound, das zwischen Psychedelic Rock, kosmischer Improvisation und treibenden Rhythmen changiert. Die Band wurde 2016 von Christiana Bonhaus (Theremin) und Sidney Jaffe (Schlagzeug) gegründet. Inspiriert von Legenden wie Can, Neu!, Tangerine Dream und Moon Duo, nahm das Projekt 2017 mit dem Einstieg von Joel Jaffe (Gitarre) seine heutige Form an. Seitdem entwickeln sie ihren Sound stetig weiter – irgendwo zwischen sphärisch, repetitiv und energiegeladen. Ihre Live-Shows sind intensive, tranceartige Reisen – eine Mischung aus Krautrock-Grooves, sphärischen Synthesizern und freier Improvisation.

Zement

Bei diesem Duo geht es weniger um einen anorganischen Baustoff, als vielmehr um das kontroliert improvisierte (Ab-)Driften in jambasierter Form. Mehr um analog trifft digital als um Schüttgut. Repetitiv krautige Klänge treffen auf psychedelische Sounds, Drones auf Noise und Elektronisches. Mal druckvoll nach vorne, mal auf einen Ton, eine Idee konzentrierend. Zement sind eine neue Band aus Würzburg. Zement sind auch der instrumentale Versuch etwas anderes zu wagen, Altes einzureißen und wieder neu zusammenzusetzen. Zur Herstellung dieser Mixtur halten Schlagzeug, Gitarre, Synthesizer, Sampler und diverse andere Klangmaterialien Einzug, um am Ende hoffentlich im Orbit zu landen.

ABGESAGT !!! HOPE // Pun Pun Bo

Ihr lieben!!
Es tut uns sehr, sehr leid, wir müssen das Konzert am Freitag absagen!
Das Statement von Hope seht ihr bei Instagram oder Facebook. Wir wünschen Christine gute Besserung, Gesundheit geht einfach vor!

Eure Tickets werden natürlich erstattet. Wenn ihr sie online über tixforgigs gekauft habt, werdet ihr in Kürze per Mail informiert. Hardtickets können dort zurück gegeben werden, wo ihr sie gekauft habt.

Wir hoffen, daß wir das Konzert irgendwann nachholen können!

Vielen Dank für euer Verständnis 🙏 

Eure Lieblings - Kulturgruppe 🖤

Slim Cessna’s Auto Club // Catl

SA., 8. Juli 2023 im FORUM Bielefeld

Einlass: 20.30 Uhr | 17,00 Euro (zzgl. VVK-Gebühr) | Abendkasse 20,00 Euro
Tickets gibt es im Kooky Record Shop an der Arndtstraße 36 und bei Tix for Gigs

Slim Cessna´s Auto Club (Denver/US)

Eine außergewöhnliche Band, eine außergewöhnliche Geschichte. Slim Cessna’s Auto Club, das Sextett aus Denver, Colorado, sind seit über 25 Jahren dabei. Rückblende: Orange Blossom Festival, Pfingsten 2011. Laut Pressemitteilung des Bookers und verschiedener, teils recht seriöser Quellen (u.a. No Depression, Spin) sowie Augen- und Ohrenzeugen, die beste Live Band der USA, wenn nicht des Universums. Skepsis angesichts solcher Worte.
Klar, es gibt 16 Horsepower Connection (David Eugene Edwards war einst Mitglied und Wovenhand, Drummer Ordy Garrison über 15 Jahre im Auto Club), aber die beste Live Band der USA?
Dann kommen die sechs Gestalten auf die Bühne, und was danach passiert geht in die Annalen der an Höhepunkten wahrlich nicht gerade armen Historie des Festivals als nicht mehr zu toppen ein. Elektrisierend von der ersten Sekunde, Genie und Wahnsinn zu einer unschlagbaren einzigen Macht vereint, brilliante Musiker, zwei der charismatischsten Sänger, die man sich vorstellen kann -nein- man kann sich diese beiden nicht vorstellen, was bei SCAC auf der Bühne passiert ist selbst für den Musikprofi, der abertausende hochklassige Konzerte gesehen hat, nicht vorstellbar, sondern nur mit eigenen Augen verifizierbar. „Well, he was the founder of the first Baptist Church…“ Also Skepsis weicht allgemeiner Begeisterung und Begeisterung schlägt um in den Willen, zu missionieren, zu missionieren für eine Band, die es schlicht verdient hat, dass alle, Alle, ALLE sie hören, sie sehen und sich selber ein Bild machen können. Denn: hinter dem Faszinosum Slim Cessna’s Auto Club steckt weit mehr als eine famose Bühnenshow; in einem Wort zusammengefasst: Substanz. Brilliante Musiker, hatten wir schon. Zwei charismatische Frontmänner (Slim Cessna und Munly Munly) wurden auch schon erwähnt. Drei weitere Zutaten machen den Kuchen erst rund: Musik, Songs und Songtexte. Die Musik des Auto Club als „Alt. Country“ zu bezeichnen, griffe zu kurz. Slim Cessna’s Auto Club fungieren wie ein Prisma, das die einzelnen Bestandteile amerikanischer Musik in seine Einzelteile zerlegt und neu zusammen setzt, so dass längst assimilierte Traditionen prominent zum Vorschein kommen, seien es jiddische Einflüsse („Boom Magalina Hagalina Boom“), Gospel („Children of the Lord“, „Hallelujah Anyway“), osteuropäisches („He, Roger Williams“), Southern Voodoo Twang („Cold, Cold Eyes“), klassische Country-Balladen („Jesus Christ“), Balkan Beat wie in den wahnwitzigen und treibenden Tracks „Cranston“ und „That Fierce Cow“, klassischem Denver Gothic Country Sound („This is How We Do Things in the Country“) über psychedelischen Westcoast („Mark of Vaccination“) bis hin zum Post-New Wave Noise Rock des monumental-apokalyptischen „Jesus is in My Body, But my Body has Let Me Down“, alles kommt zum Vorschein und trotz dieser riesigen Bandbreite bleibt der Sound immer unverwechselbar Slim Cessna’s Auto Club.

Dann: Songs. Einen guten Song muss man schreiben können. Er kann vielerlei Gestalt haben, er sollte aber durchdacht sein, einer Dramaturgie folgen, sich aufbauen, am besten mitreißen und einen im Idealfall nicht mehr loslassen. Slim Cessna’s Auto Club haben diese Songs. Reichlich. Mit Melodien für die Ewigkeit, mit Schärfe, mit einer Prägnanz und Wucht, aber auch Suspense, SCAC setzen all dies souverän ein, nahezu perfekt auf den Punkt, ohne den Songs etwas von ihrer oft urtümlichen, rohen Kraft zu nehmen. „…and it’s not just the first Baptist Church…“ Dann: Texte. Niemand in den USA hat auch nur annähernd einen ähnlichen Kosmos an Geschichten und Charakteren erschaffen. Dinge, die aus dem Kollektivgedächtnis verdrängt werden, Geschichten, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen werden mit einem ganz feinen, rabenschwarzen Humor erzählt. Fiebrige apokalyptische Visionen ebenso wie der alltägliche Wahnsinn religiöser Eiferer. Man möchte nicht dort wohnen, wo die Geschichten stattfinden, weder in „Cranston“ oder in dem Ort, wo „This is how we Do Things in the Country“ spielt (nebenbei dem vermutlich besten Song aus Sicht eines Mörders seit dem „Country Death Song“ der Violent Femmes), noch möchte man Gestalten wie Mr. Beerbohm („Hallelujah Anyway“) begegnen und wer behauptet, diese seien alle frei erfunden, der möge bitte mal das rurale, tief gläubige Amerika der Backwoods des Bible Belt besuchen… „You see: It’s the first Baptist Church in America!“ Slim Cessna’s Auto Club sind eine einzigartige Band, bei der vieles zusammenkommt: Überragende Songs, mitreißende Musik, grandiose Live Shows, zwei der charismatischsten Frontmänner und eine instrumental hervorragende Band. Slim Cessna’s Auto Club haben in den letzten zwei Dekaden von Rodeos, großen Open Airs bis zu kleinsten Punk-Schuppen alles gespielt, zusammen mit Acts wie Johnny Cash, den Melvins, 16 Horsepower, den Violent Femmes, Throwing Muses, Morphine oder Joe Diffie die Bühne geteilt. Und sie haben noch jeden Saal oder Festival Ground zum Kochen gebracht.
Sie veröffentlichen Ihre Platten bei Alternative Tentacles und haben eine Werkschau bei Glitterhouse erscheinen lassen.
„This is the Band that plays the bar at the end of the world.“ (Jello Biafra/Dead Kennedys)

catl. (Toronto/CAN)

catl. sind ein Rock’n’Roll-Duo aus Toronto, das dafür bekannt ist, die Leute zum Trinken und Tanzen zu animieren. Sie haben 5 Alben veröffentlicht, die von Kritikern gelobt wurden und sind seit 2010 ausgiebig in den USA, Europa und Kanada getourt. catl. haben kürzlich ihre fünfte LP mit dem Titel „Bide my time until I die“ bei Beast Records (Frankreich) und Romanus Records (USA) veröffentlicht.
Bei catl. spielt Jamie Fleming auf seiner 40er Gretsch, während Sarah Kirkpatrick am 2-teiligen Schlagzeug für einen stetigen, dreckigen Groove sorgt. Dieses energiegeladene Paar wird für seine intensiven Live-Auftritte und seine einnehmende Bühnenpräsenz gelobt.
catl. hat die Bühne mit Alabama Shakes, Jon Spencer Blues Explosion, The Sadies, Andre Williams, The Sonics, The Gories, The Schizophonics und The Reigning Sound geteilt. Sie spielten auf dem Montreal International Jazz Festival, NXNE, SXSW, Pop Montreal, Sled Island Music Festival, TURF, Deep Blues Festival in Bayport, MN, und Clarksdale, MS, Binic Folk and Blues Festival in Frankreich, Muddy Roots Europe, sowie dem Raut Oak Fest in Deutschland.

Get Jealous (NL) // Fatigue (B)

FR., 16. Juni 2023 im FORUM Bielefeld

Einlass: 20.30 Uhr | 15,00 Euro (zzgl. VVK-Gebühr) | Abendkasse 18,00 Euro
Tickets gibt es im Kooky Record Shop an der Arndtstraße 36 und bei Tix for Gigs


Wir werden nicht mehr auf einen tagesaktuellen Test bestehen. Wir freuen uns aber über jeden, der einen mitbringt. 🙂


Get Jealous (NL) 

Foto: Celina Veenendaal

Egal ob man sie jetzt Pop, Punk, einschüchternd, einladend, erfrischend oder viel zu ernst findet: Get Jealous haben bisher noch Jede*n zur/m gefesselten Zuhörer*in konvertiert. Selbst vehemente Szene-Verweigerer*innen, die dachten, dass sie Punk so gar nicht mögen.
Wannabe-Skater Marike (she/her), Drummer Marek (he/him) und Frontbitch Otto (they/them) sind in ihrem prägnanten und energetischen Sound inspirativ im Spagat zwischen den musikalischen Jugendjahren der Regrettes und sämtlichen Disney-Theme-Songs unterwegs. Die kurzen, lauten Punktunes münden regelmäßig in catchy Popmelodien, während Ottos Lyrics die zerrüttete Gesellschaft rezitieren & Anstoß für inner-monologen Diskurs sind. Skurril poetische Pöbelromantik auf einem mit Finesse garnierten Gerüst aus preschenden Drums, wummerndem Bass & Shouts.
Live bilden Marike und Marek die spielfreudig sprudelnde Basis, welche Otto immer mal wieder die Freiheit lässt, ihre Vocals aus der wogenden Meute heraus, von der nächsten Bar herunter oder in frontaler Barrikadenhaltung mit brachialer Kraft heraus zu bellen. So geschehen u.a. bei Auftritten beim Eurosonic, sowie Support-Gigs mit den Leoniden, Östro 430 und HiSpencer!, sowie belohnt mit dem ‚Paul Smits Award‘ für die besten Performer 2019.

Fatigue (B)

Foto: Damon (Starkiller)

»In der Wut liegt die Kraft« – diese abgewandelte Redewendung lehnt sich nicht nur an den Titel ihres im Winter 2022 erschienenen Debutalbums »Precious Rage« an, sondern stellt gleichsam das Motto der aus vier Berliner*innen bestehenden grunge spiced Riot/Punkband FATIGUE dar – denn Wut ist nicht immer zerstörerisch, sie erzeugt auch nötige Veränderung. Sei es gesamtgesellschaftlich, in der Musikindustrie und im Speziellen in einem männerdominierten musikalischen Genre, auf Club- und Festivalbühnen, zwischen mir und dir.
Die Band, welche sich bereits 2019 gründete, steht in der Tradition der Riot Grrrl Bewegung und der entsprechenden lauten und lippenstiftverschmierten Heldinnen der 90er-Jahre (L7, Babes in Toyland, Hole, Bikini Kill u.a.), bedient sich jedoch zudem weiterer musikalischer Genres sowie moderner Elemente. So reichen die musikalischen Facetten der Band von Punkrock über Garage bis hin zu Grunge. Raue Gitarrenriffs, treibendes Schlagzeug, einprägsame Refrains und kraftvolle Vocals mit empowernden Message sind die Markenzeichen der Band. FATIGUE wendet sich feministischen Themen zu, die explizit FLINTA betreffen, somit ein bedeutendes Identifikationspotential bieten und die von Bands, deren Mitglieder ausschließlich oder größtenteils cis-männlich besetzt sind, selten angesprochen werden. So werden Themen wie Sexismus, fehlende Gleichbehandlung, weibliche Selbstbestimmung und veraltete, dennoch stetig von der Gesellschaft reproduzierte Rollenbilder und Stereotype in den Lyrics verarbeitet. FATIGUE gelingt dabei ein Drahtseilakt: Diese Themen werden mit Leichtigkeit und einem Augenzwinkern vorgetragen, ohne jedoch die gesellschaftliche Tragweite oder nötige Ernsthaftigkeit zu verleugnen. 

May-Bi Laut-Festival

FR., 12. Mai 2023 im FORUM Bielefeld

ExEinlass: 19.30 Uhr | 25,00 Euro (zzgl. VVK-Gebühr) | Abendkasse 28,00 Euro
Tickets gibt es im Kooky Record Shop an der Arndtstraße 36 und bei Tix for Gigs


Wir haben euch versprochen, dass wir unser 40stes Jubiläum das ganze Jahr feiern werden und genau das tun wir !!!
Schaut doch mal, was für ein schickes Festival wir da unter dem Namen „May-Bi-Laut !“ zusammengebastelt haben…..!! Das wird ein fetter Abend, so viel steht fest…!
Jetzt ham wer keine Ausrufezeichen mehr, besorgt euch früh genug ein Ticket (empfehlen wir). 🤘